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Bericht zum Echoraum Mobilitätsleitbild vom 11.06.2026

Information vom
Mitteilung vom
17
.
June
2026

Am zweiten Echoraum zum Mobilitätsleitbild der Kleeweid nahmen etwa 20 Genossen­schafts­mitglieder teil, dabei waren auch viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus der ersten Veranstaltung.

Als Einführung präsentierte Lukas Furrer die wesentlichen Punkte des vom Vorstand vorgeschlagenen Mobilitäts­leitbildes anhand der grafischen Darstellungen zur Herleitung des Parkplatzbedarfs, dem Verhältnis von Park­plätzen und Wohnungen sowie dem ungefähren Flächen­bedarf einer Tiefgarage. Mit den grafischen Darstellungen der wichtigsten Zusammenhänge wurde dem vielfachen Wunsch aus dem ersten Echoraum entsprochen, die technischen Begriffe und Formeln zur Ermittlung der Parkplatz­bedarfs gemäss der städtischen Parkplatz­verordnung verständlicher zu erläutern.

Nach der einführenden Präsentation waren sich alle einig, das mit den ergänzenden Grafiken der Sach­verhalt nun viel besser verständlich ist – ein grosses Dankeschön an den Grafiker Piero Bevilacqua für die sorgfältige Aufbereitung.

Bei der anschliessenden Diskussion über die «richtige» Anzahl Parkplätze für unsere Genossenschaft zeigte sich die grosse Bandbreite des Mobilitätsverhaltens in der Kleeweid: Einige Anwesende sind auf ein Fahrzeug angewiesen, manche hatten nie ein eigenes Auto, und eine weitere Gruppe berichtet von ihren Überlegungen, auf das eigene Fahrzeug zugunsten eines Sharing-Modells zu verzichten.

Ein wichtiges Anliegen des Vorstands ist auch die wirtschaftliche Betrachtung: Aufgrund der zu erwartenden Baukosten (Hanglage, anspruchs­voller Baugrund) und je nach Zins­umfeld kann die Monats­miete von Garagen­plätzen gemäss dem Berechnungs­beispiel in der Broschüre zum Mobilitäts­leitbild wesentlich höher sein als heute im Kleeweidhof – und mögliche Leerstände belasten die Jahresrechnung.

Einigkeit herrscht darüber, dass Prognosen über das Mobilitäts­verhalten der zukünftigen Generation(en) sehr schwierig sind, Trends und auch Technologien können sich stark ändern.

Diskutiert wurden auch die Mobilitäts­konzepte anderer genossen­schaftlicher Siedlungen in Leimbach. Dabei wurde die Frage aufgeworfen, ob der im Leitbild erwähnte städtische Mittel­wert auch in Leimbach zutrifft, oder ob in peripheren Quartieren die Anzahl Autos höher ist. (Hinweis: die Resultate der Recherche sind am Textende aufgeführt)

Weitere Inputs und Hinweise aus der angeregten Diskussion:

  • genügend grosse und abschliessbare Abstellplätze für Velos sowie für (grössere) Cargovelos
  • universell nutzbare Parkflächen vorsehen (geeignet sowohl für Autos als auch für Velos)
  • eine möglichst grosszügige Tiefgarage beim Grundstück Leimbachstrasse 92 prüfen (damit möglichst wenig Verkehr innerhalb der Siedlung Tuschgenweg entsteht)
  • die notwendigen Rahmenbedingungen für die Einführung von Carsharing-Angeboten ermitteln

Am Schluss der Diskussion wurde nochmals über den angemessenen Parkplatzbedarf für die Kleeweid diskutiert. Im Schlusswort wies Lukas Furrer darauf hin, dass an der General­versammlung auch Abänderungs­anträge zum Mobilitätsleitbild eingebracht werden können.

Für die Baukommission der Baugenossenschaft Kleeweid

Patrick Filipaj