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Am zweiten Echoraum zum Mobilitätsleitbild der Kleeweid nahmen etwa 20 Genossenschaftsmitglieder teil, dabei waren auch viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus der ersten Veranstaltung.
Als Einführung präsentierte Lukas Furrer die wesentlichen Punkte des vom Vorstand vorgeschlagenen Mobilitätsleitbildes anhand der grafischen Darstellungen zur Herleitung des Parkplatzbedarfs, dem Verhältnis von Parkplätzen und Wohnungen sowie dem ungefähren Flächenbedarf einer Tiefgarage. Mit den grafischen Darstellungen der wichtigsten Zusammenhänge wurde dem vielfachen Wunsch aus dem ersten Echoraum entsprochen, die technischen Begriffe und Formeln zur Ermittlung der Parkplatzbedarfs gemäss der städtischen Parkplatzverordnung verständlicher zu erläutern.
Nach der einführenden Präsentation waren sich alle einig, das mit den ergänzenden Grafiken der Sachverhalt nun viel besser verständlich ist – ein grosses Dankeschön an den Grafiker Piero Bevilacqua für die sorgfältige Aufbereitung.
Bei der anschliessenden Diskussion über die «richtige» Anzahl Parkplätze für unsere Genossenschaft zeigte sich die grosse Bandbreite des Mobilitätsverhaltens in der Kleeweid: Einige Anwesende sind auf ein Fahrzeug angewiesen, manche hatten nie ein eigenes Auto, und eine weitere Gruppe berichtet von ihren Überlegungen, auf das eigene Fahrzeug zugunsten eines Sharing-Modells zu verzichten.
Ein wichtiges Anliegen des Vorstands ist auch die wirtschaftliche Betrachtung: Aufgrund der zu erwartenden Baukosten (Hanglage, anspruchsvoller Baugrund) und je nach Zinsumfeld kann die Monatsmiete von Garagenplätzen gemäss dem Berechnungsbeispiel in der Broschüre zum Mobilitätsleitbild wesentlich höher sein als heute im Kleeweidhof – und mögliche Leerstände belasten die Jahresrechnung.
Einigkeit herrscht darüber, dass Prognosen über das Mobilitätsverhalten der zukünftigen Generation(en) sehr schwierig sind, Trends und auch Technologien können sich stark ändern.
Diskutiert wurden auch die Mobilitätskonzepte anderer genossenschaftlicher Siedlungen in Leimbach. Dabei wurde die Frage aufgeworfen, ob der im Leitbild erwähnte städtische Mittelwert auch in Leimbach zutrifft, oder ob in peripheren Quartieren die Anzahl Autos höher ist. (Hinweis: die Resultate der Recherche sind am Textende aufgeführt)
Weitere Inputs und Hinweise aus der angeregten Diskussion:
Am Schluss der Diskussion wurde nochmals über den angemessenen Parkplatzbedarf für die Kleeweid diskutiert. Im Schlusswort wies Lukas Furrer darauf hin, dass an der Generalversammlung auch Abänderungsanträge zum Mobilitätsleitbild eingebracht werden können.
Für die Baukommission der Baugenossenschaft Kleeweid
Patrick Filipaj
