Genossenschaft
Siedlungen
Vermietung
Service
Aktuell
Markt
Projekte
Rund 15 GenossenschafterInnen und die Mitglieder der BK und des Vorstands folgten den Erläuterungen von Lukas Furrer und dem Mobilitätsspezialisten Janet Fasciati von der IBV Hüsler AG zu diesem wichtigen Thema.
Lukas Furrer begrüsste die Anwesenden und machte eine kurze Einführung zum aktuellen Stand des Studienauftrags. Die erste Bearbeitungsstufe steht kurz vor dem Abschluss. Dabei lag die Priorität beim Umgang mit den Bestandesbauten. Nach den Sommerferien starten die Architekturteams in die zweite Phase, in welcher es vor allem um die Planung der Neubauten geht. In diesem Zusammenhang muss die Frage der Mobilität geklärt sein, da die Anzahl zusätzlicher Tiefgaragenparkplätze geplant werden muss. Im Leitbild unserer Baugenossenschaft ist ein bewusstes Mobilitätsverhalten erwähnt in Anlehnung an die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft. Deshalb empfehlen Vorstand und Baukommission nach eingehender Diskussion, nur das Minimum an Parkplätzen zu realisieren gemäss Parkplatzverordnung der Stadt Zürich.
Das bedeutet, dass es von der Stadt Zürich keine Auflagen gibt wie z.B. eine Autoverzichtserklärung als Bestandteil des Mietvertrags. Wenn man dieses Minimum über die gesamte Baugenossenschaft Kleeweid rechnet, müssen im Rahmen der Erneuerung Tuschgenweg nur knapp 30 zusätzliche Parkplätze erstellt werden (siehe auch Präsentation zum Echoraum).
Aktuell haben 53 Prozent der Haushalte in der Stadt Zürich kein Auto, die Tendenz ist nach wie vor steigend. Das Angebot von Sharing-Fahrzeugen wie z.B. Mobility steigt ebenfalls kontinuierlich. Aber auch E-Trottinetts und E-Roller (Mikromobilität) sind vor allem bei der jungen Bevölkerung sehr beliebt. Die Stadt Zürich hat eine Strategie «Stadtraum und Mobilität 2040» veröffentlicht, die sehr spannend zu lesen ist, falls ihr noch mehr über die aktuelle Entwicklung der Mobilität in der Stadt Zürich wissen möchtet
In einer Betrachtung über die gesamte Genossenschaft hier ein paar interessante Zahlen:
In der Fragerunde werden folgende mögliche Massnahmen angesprochen und mit den Anwesenden diskutiert:
Lukas bedankt sich für die engagierte Diskussion und alle Anregungen. Die Resultate der heutigen Diskussion werden in den Antrag an die GV miteinfliessen. Über den Abend wird ein Bericht im Kleeblatt erscheinen und die Präsentation wir auf der Website unter «Projekte» abrufbar sein. Vor der Generalversammlung ist ein zweiter Echoraum zum Thema Mobilitätsleitbild geplant.
Für die Baukommission der Baugenossenschaft Kleeweid
Monika Sprecher
