Geschichte

22. Mai 1945
Konstituierende Versammlung mit 9 Mitgliedern zur Gründung der Baugenossenschaft Kleeweid. 

1946-1948
Kauf der Grundstücke (Fr. 6.60/m2) und der Erstellung der 1. Bauetappe nach den Plänen der Architekten Friedrich Hermann und Ernst Schaer. Wegen Baumaterialknappheit musste die Überbauung in zwei Etappen durchgeführt werden.

Herbst 1948
Bezug der 1. Bauetappe (54 Reiheneinfamilienhäuser).

Herbst 1949
Bezug der 2. Bauetappe (38 Reiheneinfamilienhäuser), 12 Garagen und ein Kindergartengebäude). Brunnenanlage (Knabe mit Schildkröte) erstellt durch Bildhauer Prof. Hans Gisler.

Herbst 1950
Bezug 3. Etappe (7 Mehrfamilienhäuser, 2 Läden, 1 Tearoom, 6 Garagen).

1951
Verzicht der Bäckerei Buchmann auf Tearoom/Café wegen Rentabilitätsüberlegungen. Vorstand befasste sich mit Spielplatzlösungen.

18.November 1952
Die ausserordentliche Generalversammlung lehnte den vorgesehenen Landkauf oberhalb der 1. und 2. Etappe ab. Darauf erklärten die Gründungsmitglieder Dr. Paul Gysin (Präsident), Ernst Nievergelt (Vizepräsident) und Dr. Max König (Aktuar) ihren Rücktritt.

1953
Wahl von Jürg Hefti (Gründungsmitglied) als Präsident. Überführung der 1. Bauetappe vom sozialen Wohnungsbau in den allgemeinen Wohnungsbau; dadurch erfolgten Rückzahlungen von Darlehen und Mietzinserhöhungen.

1955
Verhandlungen mit der Stadt Zürich über den Bau der Manegg-Promenade.

1956
Bau der Manegg-Promenade.

15. Januar 1957
Die ausserordentliche Generalversammlung erteilt dem Vorstand die Vollmacht für Verhandlungen mit der Stadt Zürich über einen Landabtausch und den Erwerb von Bauland für die 4. Etappe. Das im Juli 1956 von der Verwaltung verfügte Katzen- und Hundeverbot wird von der Generalversammlung mit 48 gegen 31 Stimmen aufgehoben.

1958
Planung 4. Bauetappe durch den Architekten Alfred Haenni. Das Projekt und der Kostenvoranschlag wurde an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 25. März bewilligt. Der Landkauf wurde mit der Stadt Zürich bereinigt (Fr. 40.-/m2). Entgegen dem Willen der Stadt Zürich wurde in der 3. Etappe von Kohle- auf Ölheizungen umgestellt.

1959
Bezug der 4. Etappe (15 Wohnungen und eine Arztpraxis).

1960
Rücktritt von Jürg Hefti als Präsident. Dr. Alfred Ernst wird als neuer Präsident gewählt. Erste Bewilligungen für den Einbau von Ölheizungen in den Einfamilienhäusern auf Kosten der Mieter.

1961
Kündigung des Ladenlokals durch die Bäckerei Buchmann. Unsere 4. Etappe erhält die Auszeichnung der Stadt Zürich für gute Bauten.

1962
Die geplante Linienführung der N4 über eine offene Rampe entlang dem Üetliberghang oberhalb der Kleeweidstrasse hat die Verwaltung mit Brief an den Stadtrat verurteilt.

1963
Langwierige Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt der Stadt Zürich wegen Einkommensgrenze und Unterbesetzung von Wohnungen (Kündigungsbegehren und Mehrzinsforderungen).

1964
An der 15. ordentlichen Generalversammlung konnten noch 28 Genossenschafter, die seit Bezug zur Genossenschaft gehörten, gefeiert werden.

1965
Vertragsabschluss mit Rediffusion über Kabelfernsehnetz.

1967
Erlass eines neuen Reglements über die Zweckerhaltung unterstützter Wohnungen durch den Stadtrat der Stadt Zürich, welches eine gewisse Entlastung (kein Kündigungszwang bei Einkommensüberschreitung) bewirkte.

1968
Die Anwendung des neuen Reglements erlaubt die Rückzahlung der Subventionen von 25% aller Wohneinheiten, was von der ausserordentlichen Generalversammlung vom 27. September einstimmig genehmigt wurde.

1969
Ersatz aller Kochherde in der 1. bis 3. Etappe nach rund 20 Jahren.

1972
Unser Gründungsmitglied und Ehrenpräsident Jürg Hefti ist am 31. Oktober verstorben.

1973
Die Baugenossenschaft Kleeweid feiert das 25-jährige Jubiläum.

1974
Jubiläumsfahrt auf die Ufenau und Spielnachmittag für Kinder mit Schnaagi-Schaagi nach Sihlwald.

1975
Heizkesselersatz 1., 2, und 4. Etappe. Kündigung des Kindergartens durch die Stadt Zürich.

1976
Auftrag an Architekt Alfred Haenni für ein Vorprojekt für Kleinwohnungen auf dem Kindergartenareal.

1977
Ablehnung des Projektes Haenni, jedoch grundsätzliche Zustimmung für einen 2-geschossigen Neubau mit Autoeinstellhalle durch die Generalversammlung. Auftrag an Architekt Emil Rütti für ein neues Vorprojekt.

1978
Genehmigung des Projektes mit 10 Kleinwohnungen und Autoeinstellhalle (5. Etappe) anstelle des Kindergartens zu Gesamtkosten von rund Fr. 1'600'000.-. Neuanstrich aller Fensterläden (Fr. 100'000.-) bewilligt.

1979
An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 19. November haben 85% der Genossenschafter der Statutenrevision zugestimmt. Die neuen Statuten bringen mehr Unabhängigkeit gegenüber der Stadt Zürich (Vermietungsbedingungen, Einkommensbeschränkungen etc.). Das Reglement über den Solidaritätsfond wird verabschiedet. Erhöhung des Genossenschaftkapitals auf Fr. 3'000.- pro Wohneinheit.

1980
Rückzahlung aller Subventionen an Bund, Kanton und Stadt Zürich. Rückzahlung der Darlehen an einzelne Genossenschafter, welche die Subventionen schon abgelöst hatten. Bezug 5. Etappe am 1. April. Erste Diskussionen zur Verkehrsberuhigung am Tuschgenweg.

1981
Neuausgabe der Richtlinien, Merkblätter und Reglemente. Heizkesselerneuerung 3. Etappe.

1983
Rücktritt von Dr. Alfred Ernst als Präsident (23 Jahre Präsident, 30 Jahre im Vorstand!). Wahl zum Ehrenpräsidenten. Neuwahl von Ueli Knoblauch als Präsident.

1984
Kreditbewilligung von Fr. 450'000.- für die Erneuerungen der elektrischen Installationen in der 1. bis 3. Etappe. Bewilligung eines Planungkredites für die Aussensanierung der 4. Etappe.

1985
Kreditbewilligung Fr. 850'000.- für die Fassadensanierung mit Walmdachaufbau der 4. Etappe. Durchführung des 1. Tuschgifäscht auf Initiative von Walter Furrer.

1986
Dachsanierung mit Estrichbodenisolation in der 3. Etappe, Kosten Fr. 285'000.-

1987
Kellerdeckenisolation 3. Etappe für Fr. 57'000.-, Dachsanierung mit Estrichbodenisolation 2. Etappe, Kredit Fr. 590'000.- bewilligt.

1988
40 Jahre Baugenossenschaft Kleeweid: 15 Erstmieter der 1. Etappe wohnen noch in unserer Genossenschaft. Bewilligung Estrichbodenisolation 1. Etappe (Fr. 174'000.-), Schallschutzfenster gegen Leimbachstrasse (Fr. 65'000.-) und Fenstersanierung 1. Etappe (Fr. 820'000.-). Montage von Sonnenstoren an unseren Einfamilienhäusern. Einführung von neuen, einheitlichen Mietverträgen.

1989
Kreditbewilligung für Fensterersatz der 2. Etappe (Fr. 540'000.-) und der 3. Etappe (Fr. 410'000.-). Ersatz der Kellertüren in der 1. und 2. Etappe (Fr. 190'000.-).

1990
Erste Totalsanierung eines Reiheneinfamilienhauses (Pilotprojekt Tuschgenweg 67).

1991
Sanierungskonzept der Einfamilienhäuser bei Mieterwechsel bewilligt. Mit der Dachsanierung der 1. Etappe (Fr. 580'000.-) sind alle Dächer unserer Genossenschaft erneuert. Erhöhung des Genossenschaftskapitals auf Fr. 5'000.- pro Wohneinheit.

1992
Neugestaltung des Kinderspielplatzes. Kein Interesse der Genossenschafter an Dachaufstockungen und Wintergärten. Hypothekarzins auf Höchststand von 7%.

1993
Einführung des Lastschriftverfahrens (LSV) für das Mietzinsinkasso. Neues Rechnungsreglement führt zu höheren Rückstellungen. Ersatz der Haustüren der 1. und 2. Etappe (Fr. 330'000.-).

1994
Genehmigung Pilotprojekt Manegg-Promenade 135, Ausbau des Dachgeschosses bei 5-Zimmer-Einfamilienhäusern. Erhöhung unserer Hypothekarschulden auf Fr. 9 Mio.

1995
Einführung neuer Kontoplan nach Empfehlung der Stadt Zürich.

1996
Installation einbruchhemmender Massnahmen an Türen und Fenstern und Verbesserung der Aussenbeleuchtung infolge der vielen Einbrüche. Gesamtbaueingabe aller Dachausbauten in 5-Zimmer-Einfamilienhäusern. Gesamtheizungssanierung in der 3. Etappe mit Erdgas befeuerter Heizzentrale und Fernleitung zu den einzelnen Wohnblöcken (Fr. 450'000.-).

1997
Erdgaserschliessung am Tuschgenweg mit Erneuerung der Strom- und Telefonleitungen. Konzept zur Umstellung von mietereigenen Ölheizungen auf Gasheizungen bewilligt. Umstellung von Öl- auf Gasheizung in der 4. und 5. Etappe.

1998
Jubiläum 50 Jahre Baugenossenschaft Kleeweid mit Festanlass im Circus Monti am 26. Juni. 11 Genossenschafter der ersten Stunde (zwei der 2. Generation) konnten noch als Jubilare gefeiert werden. Bereits 25 Heizungsanlagen der Einfamilienhäuser wurden auf Gasfeuerung umgerüstet. Per Ende 1998 sind seit dem bewilligten Konzept 7 Fünf-Zimmer-Einfamilienhäuser, und 15 Vier-Zimmer-Einfamilienhäuser total saniert worden. In 8 Fünf-Zimmer-Einfamilienhäusern sind Dachausbauten vorgenommen worden. Investiert haben wir für diese Haussanierungen und Ausbauten über Fr. 3 Mio.

1999
Die ausserordentliche Generalversammlung vom 22. April bewilligt die neuen Statuten einstimmig mit 162 Genossenschaftsstimmen von total 164 Mitgliedern. Die neuen Statuten wurden dem neuen Eherecht, Mietrecht und den neuen Bestimmungen der Stadt Zürich angepasst.

Rücktritt von Ueli Knoblauch als Präsident (16 Jahre Präsident, 19 Jahre Vorstand). Neuwahl von Jean-Claude Plattner als Präsident.

2000
Rücktritt Jean-Claude Plattner als Präsident. Wahl von Reto Langenegger als Nachfolger.

2001
Sanierung der 4. Etappe (Küchen / Bäder / grössere Balkone). Kosten ca. Fr. 1.4 Mio.

2005
Einführung einer zentralen EDV-Lösung für die Verwaltung der Genossenschaft

2008
Baubeginn des Projekts "Kleeweidhof"

2009
Bezug der 1. Bauetappe im Kleeweidhof am 1. Oktober.
Umzug der Verwaltung in das neue Büro an der Maneggpromenade.
Sanierung von 10 Einfamilienhäusern. Kosten ca. Fr. 1.5 Mio

2011
Bezug der 2. Bauetappe im Kleeweidhof am 1. Oktober
Sanierung von 10 Einfamilienhäusern. Kosten ca. Fr. 1.5 Mio

2014
Totalsanierung der 5. Etappe (Kleeweidstrasse 14)
Modernisierung der Wohnungen durch Veränderungen der Grundrisse, Einbau von neuen Küchen und Badezimmern, Einbau eines Treppenliftes für Gehbehinderte. Zusammenlegung der 1½- und der 2-Zimmerwohnung zu einer 3½-Zimmerwohnung. Aufstockung des Daches des östlichen Gebäudeteils und Einbau einer neuen 3½-Zimmerdachwohnung.
Kosten: ca. CHF 2.51 Mio.

Sanierung von 3 Einfamilienhäusern, Kosten ca. CHF 450'000

 

 

Kontakt

Baugenossenschaft Kleeweid
Maneggpromenade 155
8041 Zürich
Tel. 043 300 36 50
info (at) kleeweid.ch

 
 

Vermietung

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